Hochzeitsportal mit Tipps und Dienstleistern

Standesamtliche Trauung

BrautstraußEine standesamtliche Trauung ist der offizielle Beginn des gemeinsamen Lebensweges zweier Menschen. Entschließt sich ein Paar zu einer Hochzeit, so möchte es Verantwortung füreinander übernehmen und dies auch öffentlich bekunden.

Für eine standesamtliche Trauung braucht man zunächst Nachweise zur Abstammung und Person beider Partner, Beschlüsse des Familiengerichtes, Nachweise über Vorehen und deren Auflösungen, Nachweise über möglich vorhandene Kinder. Hat man diese Dokumente vorliegen, vereinbart das Brautpaar einen Anmeldetermin beim Standesamt, um das Aufgebot zu bestellen.

Beim Aufgebot wird bekannt gegeben, dass ein junges Paar die Absicht hat, eine standesamtliche Hochzeit zu feiern. Innerhalb von sechs Wochen darf jeder seine Einwände gegen eine solche Eheschließung verlauten lassen. Wenn das Aufgebot bestellt ist, gilt das Paar offiziell als verlobt.

Viele junge Paare möchten heutzutage nicht mehr kirchlich heiraten, suchen aber nach einer romantischen Traumöglichkeit. Deshalb haben viele Gemeinden sehr romantische Orte für eine standesamtliche Trauung geschaffen. In Trier zum Beispiel ist eine standesamtliche Hochzeit im sogenannten "Turm Jerusalem" möglich. Hierbei handelt es sich um einen mittelalterlichen Wohnturm, der nach aufwendiger Renovierung als Trauort wegen seiner großen Romantik regen Zulauf findet.

Eine standesamtliche Hochzeit ist in ihrer Größe nicht so aufwendig wie eine kirchliche Trauung. Viele Paare feiern sie in einem kleinen Rahmen bei einem Mittagessen oder beim Grillen mit den Freunden.

Oft werden aus der Verwandschaft keine Gäste geladen und die Hochzeit findet allein im Kreis von Freunden statt. Romantik und öffentliches Versprechen füreinander da zu sein, verbunden mit der Freiheit, ein ungezwungenes Fest feiern zu können, sind der Grund für viele junge Paare nur standesamtlich zu heiraten.